Ausfallsichere Anbindungen für den Einzelhandel

Wenn im Einzelhandel etwas stetig ist, dann der beständige Wandel. Von kleinen Kolonialwarenhändlern hin zu Filialisten die sich dem (digitalen) Wandel verschrieben haben. Trotz aller Digitalisierung ist auch das klassische Ladengeschäft bis zum weiteren die Filiale vor Ort ein Wachstumstreiber für Inhaber und Unternehmen. Um dieses Wachstum ausnutzen zu können, müssen sich die Betreiber aber den steigenden Anforderungen von Kunden stellen. Neben einem breiteren und gleichzeitig tieferem Sortiment, qualitativ hochwertigeren Produkten und eines freundlichen Facings, steigt der Bedarf an verschiedensten bargeldlosen Bezahlfunktionen.
Ganz klassisch ist hier die Nummer 1 die Bezahlung am POS mit der EC- oder Kreditkarte. Während vor einigen Jahren noch die meisten Einzelhändler Kartentransaktionen über POZ (Point of Sale ohne Zahlungsgarantie) abwickelten, sind die meisten Händler mittlerweile auf das ELV (elektronische Lastschriftverfahren) umgestiegen. Während das POZ eine deutlich höhere Kundenfrequenz erlaubt, ist der Zahlungsausfall bei dem ELV-Verfahren dramatisch niedriger bis nicht vorhanden. Gleichzeitig erlaubt ELV den Einzelhändlern auch, dem Kunden weitere Services anzubieten, wie zum Beispiel das Abheben von Geld. Durch die Eingabe der PIN-Nummer garantiert die Bank die Zahlung, der Einzelhändler muss also nicht sechs Wochen warten, bis die Transaktion rechtssicher bestätigt ist.
Entscheidend für das ELV-Verfahren ist für Kunden und Kaufmann aber, dass die Datenübertragung schnell, verschlüsselt und vor allem ausfallsicher ist. Eine ausfallende Internetverbindung bedeutet, dass das Kartenterminal keine Transaktionen mehr über die Bankenserver bzw die Zahlungsdienstleister ausführen können und der Kunde somit unter Umständen, seine kompletten Einkäufe im Laden belassen muss. Dies führt nicht nur zu frustrierten Kunden und Angestellten, sondern auch für Schwund durch Lebensmittel, die keine einwandfreie Kühlkette haben und damit vernichtet werden müssen.
Als Lösung gegen ausfallende Anbindungen, kommen hier DUAL-WAN-Lösungen in Betracht, hier werden zwei Internetanbindungen gebündelt. Selbst bei dem Ausfall von einer Leitung, die zweite Internetleitung die Konnektivität weiterhin garantieren.
Durch die einfache Administrierbarkeit der Produkte, ist es IT-Abteilungen ein leichtes den Überblick über alle Filialen zu haben und bei Bedarf schnell und unkompliziert den Support von dem entsprechenden Telekommunikationsanbieter zu kontaktieren, damit diese die Störung beheben.

Internetanbindung für Hotels

Egal ob Wellness-, Action-, Erlebnis- oder Familienurlaub. Egal ob in Deutschland, Österreich, Spanien, Türkei oder Griechenland. Eins wollen prinzipiell fast alle Urlauber neben einem sauberen Hotel, gutem Essen und einem freundlichen Service: einen stabilen und breitbandigen Internetzugang um Freunde, Verwandte und Bekannte in der Heimat mit Bildern und Videos versorgen zu können. Dabei spielt es primär keine Rolle ob die Dateien auf Facebook oder über WhatsApp getauscht werden, die benötigte Bandbreite bleibt die gleiche.
Schon bei der Vorauswahl der Reiseangebote werden die infrage kommenden Hotels oftmals über Hotebewertungsportale auf Herz und Nieren überprüft, ein Augenmerk liegt dabei immer öfter von Bewertenden und Lesern auf der Qualität der Internetkonnektivität. Somit wird dieser Punkt zu einem buchungsentscheidendem Kriterium.
In Zeiten stetig steigender und immer schneller werdenden Vernetzung von immer mehr Geräten – Stichwort Internet of Things – wird die Breitbandanbindung auch immer wichtiger für potentielle Gäste. Neben dem touristischen Aspekt erwarten auch Geschäftsreisende eine funktionierende und auch kostengünstige Verbindung. Firmeninterne Buchungsstellen legen heute größten Wert darauf und streichen Hotels von internen Listen, falls negative Rückmeldungen der Mitarbeiter erfolgen.
Aktuell ist die Quote von zufriedenstellenden Anbindungen in Hotels noch auf einem eher niedrigen Level, ein Wettbewerbsvorteil kann also in der Regel schnell und einfach erschlossen und damit auch Stammgäste aufgebaut werden. Wer diesen Vorteil aber nun ergreifen möchte, sollte sich über die richtige Technologie Gedanken machen um unnötige oder deutlich zu hohe Kosten zu vermeiden.
Hierbei spielt nicht nur die richtige WLAN-Technologie und das dahinterstehende Backend eine wichtige Rolle, sondern und vor allem auch die Art der Anbindung. Wer sich auf eine einzige Anbindung verlässt, der wird bei Ausfallzeiten unzufriedene Gäste vorfinden. Selbst bei lediglich 1% Ausfallzeit im Jahr (oftmals ist in SLAs von Telekommunikationsanbietern von bis zu 4% die Rede) wären dies fast vier volle Tage. Weiterhin ist oftmals vor Ort im Optimalfalle höchstens eine Anbindung von 50 bis 100 MBit/s vorhanden, was für einen Privathaushalt noch ausreichend wäre, ist zu wenig für ein Hotel mit mehreren Gästen. Die Nutzung von Dual WAN-Routern, die zwei Anbindungen bündeln, ist eine sinnvolle und mittel- bis langfristig kostengünstige Option.

Internetanbindung von Videoüberwachung

Videoüberwachung zählt für viele staatliche Stellen wie die Polizei, das Militär, Feuerwehr oder Katastrophenschutz genauso zur normalen Ausstattung wie für private Unternehmen zur Sicherung von Firmeneigentum oder beweglichen Gegenständen. Wichtig hierfür ist immer die stabile und qualitativ hochwerte Übertragung des Videostreams ohne Unterbrechungen.

Gerade für staatliche Organisationen ist die Lagebeurteilung mit Videostreaming zur Einsatzzentrale ein effektives Mittel um in den richtigen Momenten die richtigen Entscheidungen zu fällen und nicht auf mündliche Aussagen vertrauen zu müssen. Bei Einsätzen gilt es stationäre und mobile Kräfte mit Videoübertragung zu vernetzen und so organisatorisch die besten Entscheidungen zu fällen. Immer geht es oftmals um Leben und Tod, da kann sich niemand sekundenlange Aussetzer bei der Übertragung von Videoinhalten leisten. Dem gegenüber stehen oftmals sinkende Budgets der öffentlichen Hand, trotz steigender hoheitlicher Aufgaben.
Als Lösung dient hier die Bündelung zweier WAN-Zugänge (Dual WAN) wie HSDPA, LTE, UMTS, xDSL und Satellit zur ausfallsicheren, verschlüsselten und schnellen Verbindung in jeder Notlage. Damit können mobile Einsatzteams und -zentren schnell und einfach vernetzt werden, Ton- und Videoinhalte in High Definition übertragen werden ohne das Budget übermäßig zu belasten. Durch die Videoübertragung wird die Leitstelle mit Liveinformationen vor Ort versorgt und können so gegebenenfalls weitere Einsatzteams punktuell auf die jeweiligen Orte verteilen.
Gleichzeitig sollten diese Daten sicher verschlüsselt werden, damit keine Unbefugten Zugriff darauf erlangen und öffentlichkeitswirksam verteilen.

Als Lösung bieten hier Routerhersteller mit der dahinterstehenden DUAL-WAN-Technologie entsprechende Hardware an. Gerade nach schweren Naturkatastrophen ist das lokale Netz oftmals dermaßen schwer beschädigt, dass eine Nutzung z.B. zur Übertragung von Videomaterial aus den Gebieten, nicht möglich ist. Hier ist ein Backup auf Mobilfunkanbindungen oder Satellit nötig, deren Nachteile können durch die Bündelung mehrerer Anbindung ausgeglichen werden.

Unternehmen profitieren von einer immerwährenden Kontrolle vort Ort von einer zentralen Not- und Serviceleitstelle selbst wenn eine Anbindung zum Beispiel durch Manipulation ausfällt. Sicherheitsunternehmen können sich einen Wettbewerbsvorteil erschaffen, indem diese Lösung mit Ausfallsicherheit den Kunden angeboten wird.

Unabdingbare Vernetzung für Finanzdienstleistungen

Im Jahr 2015 wurden in Deutschland über 2,6 Milliarden Kartentransaktionen durchgeführt, in komplett Europa gar über 53 Milliarden. Diese Transaktionen werden zum Großteil auf stationäre Kartenterminals am Point-of-Sale (POS) durchgeführt und über Zahlungsdienstleister abgerechnet. Die Kartenlegitimation wird, zur Verringerung des Fraud-Risikos, in verschiedenen Stufen Online durchgeführt, dies reicht von der reinen Gültigkeit der Karte, über die Prüfung der Kartenlimits bis zur direkten Sperrung des fälligen Betrages. Die Abrechnung auf Vertrauensbasis ist in Zeiten von sinkender Bonität auf dem Rückzug, auch verursacht durch höhere Kosten der Einzelhändler durch die kartenausgebenden Stellen.

Damit diese Prozesse auch reibungslos funktionieren, ist eine funktionierende Datenleitung unabdingbar. Durchschnittlich werden in Europa pro Minute über 10.000 Transaktionen durchgeführt und müssen zur Sicherheit von Zahlungsausfällen Online legitimiert werden. Ausgehend von einem 60 minütigem Ausfall der Datenverbindung in einem mittelgroßen Supermarkt bei einem durchschnittlichem Einkauf von 40€ sind Verluste von über 2500€ zu erwarten. Sollte die Störung länger anhalten oder der Einsatz eines Technikers nötig werden, kann der Betrag durchaus im fünfstelligen Bereich liegen, bis Kartentransaktionen wieder möglich sind.

Der deutsche Mittelständler Viprinet Europe GmbH, Hersteller von modernen Bündelungsroutern, hat mit dem niederländischen Einzelhandelsriesen Detailresult ein Best-Practice-Modell umgesetzt und eine deutliche Steigerung der Ausfallsicherheit erreicht. So wird eine kabelgebundene Datenleitung durch eine mobile Verbindung ergänzt und abgesichert. Sollte nun eine der zwei Datenleitungen ausfallen, wird automatisch – mit vorher festgelegten Regeln – auf die zweite ausgewichen.
Gleichzeitig ist es aber auch möglich, Begrenzungen der Bandbreite (zum Beispiel durch VoIP oder das Überspielen von Ladenkennzahlen zur Filiale) über die weitere Datenverbindung vollständig auszugleichen. Wie in diesem Beispiel gesehen, lohnt sich eine Überprüfung der eigenen Infrastruktur um hohen Umsatzausfällen vorzubeugen.

Auch Banken können durch diese Lösung profitieren, in dem diese Ihre Geldautomaten und Kontoauszugsdruckern über mehrere Internetanbindungen und Rechenzentren mit den eigenen Servern vernetzen und somit stabil und ausfallsicher betreiben können. Denn wenig schadet dem Image dermaßen, wie nicht funktionierende Bankautomaten und für die Kunden fehlende Möglichkeiten zur Beschaffung von Bargeld. Dies gilt vor allem in Zeiten, in denen Banken unter Kostendruck stehen und das Personal im eigenen Filialnetz immer weiter ausdünnen müssen. Gleichzeitig sind mit der Lösung von Viprinet auch Bankautomaten auf „der grünen Wiese“ schnell und einfach zu vernetzen, wie dies zum Beispiel bei Festivals oder größeren Festen von nöten ist.

Breitbandige Vernetzung für Call Center und Event Organizers

Auf den ersten Blick verbinden die Herausforderungen im Bereich IT bei Call Center und Event Management wenig gemein. Blickt man jedoch etwas genauer auf die einzelnen Bereiche, gibt es durchaus mehrere wichtige und größere Überschneidungen bei den Herausforderungen und Anforderungsprofilen. Moderne Call Center setzen nicht mehr auf die klassische analoge Telefonie über einzelne Leitungen, sondern wickeln diese über „Voice over IP“ (kurz: VoIP) ab. Hierbei werden die Sprachinformationen in Datenpakete übertragen und ermöglichen den Call Centern eine deutliche kostenreduktion, dies bedeutet aber auch, dass der Ausfall einer Internetverbindung dafür sorgt, dass alle oder zumindest Teilbereiche des Standortes nicht mehr zu erreichen sind. Je mehr Anrufe ein- oder ausgehen umso größer muss die verfügbare Bandbreite sein, selbst einzelne ausfallende Leitungen können hier ein Einnahmeeinbruch darstellen.
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Event Agenturen benötigen zwar nur in seltensten Fällen VoIP-Funktionalität, allerdings erwarten immer mehr Veranstalter von diesen, dass entweder für die Organisatoren und/oder für die anwesenden Gäste ein funktionierendes WLAN-Netzwerk bereitgestellt wird. So benötigen Parteitage vor allem für Journalisten vor Ort ein ausreichendes Breitband-Internet, auf Konzerten die auftretenden Künstler und auf mehrtägigen Festivals die Besucher einen Zugang zum Internet. Vor allem bei Besuchern kann hier eine weitere Einnahmequelle aufgetan werden, indem WLAN-Voucher verkauft werden. Allerdings ist kaum etwas schädigender, als ein Netzwerk über das sich kaum bis keine Daten übertragen lassen, weil die Internetanbindung zu schwach ist oder diese aufgrund eines technischen Defekts nicht mehr zur Verfügung steht.

Abhilfe schaffen hier DUAL WAN- und Bündelungslösungen die mehrere Internetanbindungen zu einer großen virtuellen Leitung zusammenzuschalten. Hierbei spielt es auch keine Rolle, ob es mehrere DSL-, Kabel-, Satellit- oder Mobilfunkanbindungen sind die vor Ort zur Verfügung stehen. Innerhalb kürzester Zeit ist somit eine ausfallsichere und stabile Breitbandanbindung erhältlich, die sich nicht nur für VoIP eignet, sondern auch für ein großflächiges WLAN-Netzwerk und Video- und Audiokonferenzen.

Unternehmerische Gründe für die Nutzung von WAN-Bündelung

Auch wenn der Ausbau von Breitband-Internet immer weiter voran schreitet und die Tage von alten Technologien wie ISDN langsam gezählt sein dürften, so schwankt die wirklich erreichbare Bandbreite immer noch erheblich und das unabhängig von den sogenannten reichen Industriestaaten.
Welche Optionen bleiben aber Unternehmen, die auf ein breitbandiges Internet angewiesen sind? Bedarf hierfür gibt es ja genügend, unter anderem wäre hier zu erwähnen: Kundenkommunikation, Auftragsannahme und -abwicklung oder die Überwachung der Produktionsanlagen, Alarmanlagen und Videoüberwachung.

Eine Verlegung des Standortes, aufgrund fehlender Infrastruktur im Bereich Breitband, ist oftmals ein kaum zu finanzierendes Unterfangen und falls doch, dann schränkt dies die erforderlichen Mittel für Investitionen in die Zukunft oftmals erheblich ein. Unternehmen die also am aktuellen Standort nicht die verfügbare Bandbreite bereitgestellt bekommen, zum Beispiel weil das Gebiet zu weit von der nächsten Vermittlungsstelle (DSLAM) entfernt liegt, benötigen technologische Alternativen. Als verhältnismäßig günstig erweißt sich hier DUAL-WAN: hierbei werden mehrere Internetzugänge (wie zum Beispiel Glasfaser, MPLS, DSL, Kabel/DOCSIS, Satellit, 3G/UMTS, 4G/LTE, ISDN) zu einer virtuellen Leitung zusammengeschaltet. Diese Technologie, ist nicht zu verwechseln mit der Load-Balancing-Technologie. Bei der WAN-Bündelung steht Ihnen pro Anwendungsfall die komplette Kapazität aller Anbindungen zur Verfügung, während bei der Lastverteilung einzelne Anwendungen, wie zum Beispiel zwei Downloads auf zwei Leitungen aufgeteilt werden.

Technisch gesehen wird DUAL WAN (WAN Bündelung) zum Beispiel durch den Einsatz von einer sogenannten VPN-Verbindung möglich, hierbei wird der Datenverkehr über das Internet verschlüsselt und ist somit zusätzliche gegen das Abfangen der Daten, zum Beispiel zur Industriespionage oder Erpressung durch Hacker, gesichert. Je nach Anbieter ist eine oder mehrere ausfallende Internetanbindungen im täglichen Betrieb vollkommen problemlos, die weiteren Anbindungen übernehmen die zusätzliche Last ohne Ausfallzeiten. Somit ist sichergestellt, dass Ihr Unternehmen zu jederzeit eine Kommunikationsmöglichkeit über das Internet bietet.

Vor allem im Hinblick auf Industrie 4.0 mit unzähligen „Internet of Things“-Geräten in Produktionsanlagen, ist eine immerwährende Erreichbarkeit, zum Beispiel durch eine zentrale Produktionsüberwachung, von großer Bedeutung. Auch wenn Anbieter von MPLS-Leitungen eine 99,7%ige Ausfallsicherheit anbieten, so kann dies, im schlimmsten Falle, pro Jahr auf annähernd 26 Stunden summieren und das ohne Kompensationszahlung des Providers.

Abschließend ist somit festzuhalten, dass aus der wirtschaftlichen Sicht natürlich Investitionen in die eigene IT-Infrastruktur anstehen und das Budget zwar kurzzeitig belasten, allerdings im Störungsfalle sich diese Kosten sofort kompensieren. Selbst wenn ein möglicher Ausfall nicht auftreten sollte, so verbleibt die kostengünstige Möglichkeit mehrere Endkundenanschlüsse, zu der im Endeffekt benötigten Internetanbindung, zu bündeln und mittelfristig mehr Budget für weitere Anschaffungen im IT-Bereich durchzuführen. Gleichzeitig ist der Netzwerkverkehr zum Beispiel zwischen unterschiedlichen Standorten verschlüsselt, denn die Gefahr eines Hacker-Angriffs steigt aktuell rasant an.